fahrradpflege…zur Reinigung

Es empfiehlt sich sein Fahrrad einmal öfter zu reinigen, da sich z.B. Salz, Staub und Matsch auf Kette, Federelemente und Schaltungskomponenten ablagern können und somit die Lebensdauer dieser Teile erheblich verkürzen. Gerade die letzten Winter haben gezeigt dass man sich mit dem Thema Salz intensiver beschäftigen muss, daher bedarf es da besonderer Pflege.

!!!Salzschäden sind keine Garantiefälle!!!

Salz ist der schlimmste Feind des Rades, weil es zu starken Korrosionen am Fahrrad kann. Für diese groben Verschmutzungen am Fahrrad reichen eine Gießkanne voll warmes Wasser und Spülmittel. Einfach ein wenig Spülmittel in die Gießkanne geben und damit das Fahrrad abspülen, danach mit einer Flaschenbürste den groben Schmutz abbürsten. Nach dem Bürsten mit ein oder zwei Kannen voll klarem Wasser nachspülen und mit einem weichen saugstarken Tuch (Mikrofaser) trocknen.

„Zur Reinigung empfehlen wir umweltfreundliche Reiniger, spezielle Fahrradreiniger und passendes Zubehör finden Sie natürlich auch bei uns im Sortiment.“

Um die Schaltungskomponenten zu reinigen empfehlen wir eine alte Zahnbürste, mit der kommt man am besten in die „Zwischenräume“. Die Kette mit einem Lappen umwickeln und dabei die Tretkurbel mehrmals durchdrehen. Benutzen Sie niemals lösungsmittelhaltigen Reiniger, damit entfetten Sie die Gleitlager der Kette und den Schaltungskomponenten.

…nach dem Reinigen

Nach der Reinigung ist es wichtig die einzelnen Komponenten am Fahrrad wieder zu fetten/ölen. Verwenden Sie am besten zum Ölen der Schaltungskomponenten ein Kriechöl. Sprühen Sie die Komponenten in einem geringen Abstand ein und wischen Sie anschließend überschüssiges Öl mit einem Tuch wieder ab. Achten Sie auch auf Schalt- und Bremszüge die unter dem Tretlager geführt sind. Diese liegen meist offen, also sollten sie an der Stelle auch ein wenig geölt werden. Vermeiden Sie unbedingt Öl an die Bremsfläche der Felgen oder gar an die Bremsbeläge zu sprühen. Dieses kann zum Ausfall der Bremse führen und sogar einen Unfall verursachen. Für die Kette benutzen Sie bitte nur spezielles Kettenöl, für Fahrräder.

„Weniger ist oft mehr!“

Es nicht wichtig dass die Kette im Öl versinkt, sondern dass das Öl bis in die Gleitlager der Kette gelangt. Es reicht ein Tropfen auf jedes Kettenglied!

Wenn Sie nun alles an Ihrem Fahrrad gereinigt, geölt und gefettet haben, ist nur noch eines zu erledigen: eine Fahrrad- Versiegelung! Hierfür gibt es spezielles Sprühwachs. Es empfiehlt sich alle Teile einzusprühen, die entweder anfangen können zu rosten oder ständig im Kontakt mit Wasser und Schmutz sind. Vermeiden Sie es aber Schaltungsteile, die Kette, oder die Bremsen mit Wachs einsprühen!!!

…Allgemein

Prüfen Sie in regelmäßigen abschnitten den festsitzt der Laufräder und sie Speichenspannung. Zur Prüfung der Speichenspannung an der Stelle, an der sich zwei Speichen kreuzen, mit den Fingern diese auseinanderdrücken, der Abstand sollte dann nicht mehr als 0,5cm betragen. Vergewissern Sie sich auch, dass der Luftdruck der Reifen stimmt. Einen Reifen mit zu geringem Luftdruck kostet Kraft und seine Lebensdauer wird dadurch erheblich vermindert. Verwenden Sie keine „Billigreifen“ aus dem Baumarkt. Diese zeigen eine minderwertige Qualität auf und halten in den meisten Fällen auch nicht dem vorgeschriebenen Luftdruck stand, genauso verhält es sich mit den Schläuchen. Verwenden Sie daher am besten immer einen Reifen/Schlauch vom Fachhändler, diese zeugen von Qualität und halten was Sie versprechen. In unserem Haus bieten wir Ihnen daher Qualitätsreifen und -schläuche von der Firma Schwalbe (www.schwalbe.de) an.

Als Richtwert für den optimalen Luftdruck können die nachfolgenden Beispiele dienen:

• City- und Tourenräder – 4 – 5 Bar

• Cross- Tourenräder – 3,5 – 4,5 Bar

• MTB und ATB – 2,5 – 3,5 Bar

• Fitness und Rennräder – 6 – 8

Bar Überprüfen Sie den Luftdruck am besten alle 2- 3 Wochen. Hierzu empfehlen wir mindestens eine Standluftpumpe oder Kompressor. Erstes finden Sie auch in unserem Sortiment. Wenn Ihr Fahrrad eine längere Zeit steht z.B. über den Winter, sollten Sie auch dann mindestens alle 4 – 5 Wochen den Luftdruck überprüfen. Es empfiehlt sich auch das Fahrrad über die kalte Jahreszeit aufzuhängen. So vermeiden Sie einen sog. „Standplatten“.