gesund-radfahrenWenn beim Radfahren schmerzen in den Knien auftreten, hilft es die Sitzhöhe zu überprüfen. Hierfür gibt es eine Faustformel: Die Beine sollten nie völlig durchgestreckt sein, d.H. der Abstand zwischen Sattel und Pedalen darf nicht zu groß sein. Pedalieren mit durchgestreckten Beinen beansprucht fast ausschließlich nur die Muskulatur der Oberschenkel und somit sind die Kniegelenke ständig beansprucht.

Treten schmerzen im Rücken- und Nackenbereich auf, ist dieses meist durch einen zu weit nach vorne geneigte Sitzposition zurückzuführen. Abhilfe verschafft es den Lenker in eine höhere Position zu bringen.

Die richtige Sattelstellung ist nicht weniger essentiell um Probleme bei Radfahren zu vermeiden. Dafür ist es wichtig den richtigen Abstand zwischen Sattel und Lenker einzustellen. Dieses läst sich mit einem Lot ermitteln. Bei waagerechter Pedalstellung sollte das Lot vor der Kniescheibe über die Mitte der Pedalachse verlaufen.

Bei allgemeinen Rückenbeschwerden und um diese auch vorzubeugen, empfiehlt es sich eine gefederte Sattelstütze zu verwenden. Sie spielt bei der Entlastung der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle.

Auf längeren Touren ist es Ratsam alle 15 bis 20 Kilometer eine Pause einzulegen. Leichte Dehnübungen helfen noch zusätzlich die Muskulatur zulockern.

Schmerzen im Handballen und Ellenbogen weisen auf eine falsche Lenkerhöhe hin. Bei zu tiefer Lenkerstellung lastet ein zu hohes Gewicht auf den Händen und Armen. Abhilfe dafür, die Lenkerhöhe einstellen und ggf. Lenkergriffe mit Handballenauflage und „Hörnchen“ verwenden. So lässt sich die Griffposition während der Fahrt verändern.

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